Warum?
Gesunde Hundezähne sind wichtig für das Wohlbefinden des Hundes, denn ein Hund nutzt seine Zähne zum Fressen und zur Verteidigung. Zahnstein und Zahnprobleme kommen bei Hunden sehr häufig vor und können verschiedene Ursachen haben.
Wie sehen Hundezähne aus?
Ein Hund wird ohne Zähne und Backenzähne geboren, diese erscheinen erst im Alter zwischen 3e in 12e Woche, dann bekommt der Hund Milchzähne. Nach etwa 3 Monaten werden die Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt.
Das Gebiss eines Hundes besteht aus kleinen Schneidezähnen, davon 6 unten und 6 oben. Ein Hund ist ein Fleischfresser und nutzt daher diese Zähne, um das Fleisch von den Knochen zu nagen. Mit den vier scharfen Eckzähnen packt und zerreißt der Hund seine Beute. Die 4 Backenzähne eines Hundes dienen dazu, Fleischstücke abzutrennen und festzuhalten. Zwischen den Eckzähnen und Backenzähnen des Hundes befindet sich ein kleiner leerer Raum.
Das Gebiss ist bei jeder Rasse gleich, allerdings sieht es bei manchen Rassen oft anders aus. Dies kann zum Beispiel an einer kurzen oder langen Schnauze liegen.
Welche Zahnprobleme kann Ihr Hund haben?
- Entzündung
- Abnutzung und/oder gebrochene Zähne
- Fehlstellung der Zähne, zum Beispiel bei Rassen mit zu kurzem Kiefer;
- Anhaltende (doppelte) Milcheckzähne, ein häufiges Problem bei kleinen Hunderassen;
- Zahnschmelzschäden zB. aufgrund einer Infektion oder Medikamente
- Wildfleisch am Zahnfleisch
- Tumoren im Mund.
Daher ist es wichtig, das Maul Ihres Hundes regelmäßig zu kontrollieren! Wir möchten diesen Problemen lieber vorbeugen. Aufgrund dieser Probleme kann es auch sein Verhalten ändern oder Ihr Hund weniger fressen.
Beginnen Sie mit der Mundpflege
Es mag verrückt klingen, aber auch Ihr Hund muss seine Zähne putzen. Versuchen Sie, dies schon im Welpenalter beizubringen. Es gibt so viele Arten Zahnpasta für Hunde auf dem Markt, aber verwenden Sie niemals „menschliche“ Zahnpasta.
Schritt 1
Gewöhnen Sie Ihren Hund an eine Zahnbürste. Es ist wichtig, dass Sie frühzeitig damit beginnen. Wenn das gut klappt, belohnen Sie ihn mit einem Leckerli oder einem kräftigen Klaps auf den Kopf.
Schritt 2
Jetzt ist es wichtig, dass sich der Hund an Ihre Finger in der Nähe seines Mauls gewöhnt. Heben Sie seine/ihre Lippe vorsichtig an und versuchen Sie, mit Ihren Fingern oder der Zahnbürste über seine/ihre Zähne zu fahren. Wenn dies gut klappt, können Sie langsam versuchen, den Kiefer zu öffnen. Auf diese Weise erreichen Sie die Zahnspitzen. Tun Sie dies zunächst mit einer Fingerbürste oder berühren Sie die Zähne langsam mit Ihren Fingern.
Schritt 3
Wenn alles gut geht und Sie einander vertrauen, können wir mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Beginnen Sie langsam mit kleinen kreisenden Bewegungen und hören Sie bei Bedarf auf. Machen Sie dies zu Beginn ein paar Mal pro Woche. Wählen Sie eine feste Tageszeit und machen Sie ein Ritual daraus. Ihr treuer Vierbeiner wird es Ihnen danken.
Kokosnussöl
Hunde lieben Kokosnussöl, was es zu einem hervorragenden Mittel zum Zähneputzen macht. Außerdem enthält Kokosöl genügend Stoffe, um die Zähne gut zu schützen. Wenn Sie also nach einer guten, gesunden Alternative suchen und sich nicht aus der großen Auswahl an Hundezahnpasten entscheiden möchten, greifen Sie zu Kokosöl.
Knochen, Knochen, Knochen!
Nicht nur das Zähneputzen hilft, sondern auch die richtigen Knochen oder Zahnstocher. Dies hängt von der Rasse und Größe des Hundes ab. Achten Sie immer darauf, dass es nicht zu klein ist (also komplett in den Mund passt), aber auch nicht zu hart oder zu groß. Oft ist eine Rohledervariante eine gute Wahl.
Erfolg
Viel Erfolg zusammen und viel Vertrauen in dich und deinen Hund. Wenn Sie weitere Hilfe benötigen oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Kontakt aufnehmen mit unserem Hundewelt. Unsere Kollegen helfen Ihnen gerne weiter.