Energiekosten und Tiere: Sie denken vielleicht nicht darüber nach, aber der Ratschlag, Energiekosten zu sparen, wirkt sich sicherlich auch auf Ihr Haustier aus. Nachfolgend finden Sie alle Tipps, Tricks und Richtlinien für die einzelnen Haustierarten.
Kaninchen und Nagetiere
Wir bevorzugen es, Kaninchen oder Meerschweinchen paarweise zu halten, damit sie sich gegenseitig warm halten können. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, ist es wichtig, dass genügend Heu en Stroh ist, sie weglegen oder aufwärmen zu können. Kaninchen und Meerschweinchen vertragen Temperaturunterschiede nicht gut. Wenn es also tagsüber um die 20 Grad hat und man nachts die Heizung auf 15 Grad runterdreht, ist das für ein Kaninchen schon ein ziemlicher Schlag. Für Meerschweinchen ist eine konstante Temperatur von etwa 18 Grad optimal. Natürlich ist es auch altersabhängig; Ein älteres Kaninchen oder Meerschweinchen wird darunter deutlich stärker leiden als ein junges Kaninchen oder Meerschweinchen.
Kleine Nagetiere benötigen in ihrem Lebensraum oft höhere Temperaturen. Die idealen Temperaturen liegen zwischen 22 und 24 Grad. Nachts soll es nicht mehr als 5 Grad kälter werden. Es handelt sich um Tiere, die vor allem nachtaktiv sind und deshalb tagsüber Wärme bevorzugen, um schlafen zu können und weniger eigene Wärme produzieren zu müssen.
Vögel
Dies ist natürlich von Art zu Art unterschiedlich. Vögel aus tropischen Gebieten vertragen niedrigere Temperaturen schlechter. Daher sollte die Temperatur bei diesen Arten am besten nicht unter 15 Grad fallen. Auch große Schwankungen sind für einen Vogel, egal welcher Herkunft, nie gut. Ein Tipp ist Nistkasten o.ä. im Käfig, damit sie sich bei Kälte zurückziehen können. Auch ist ein UV-Lampe mit Wärme kein unnötiger Luxus für einen Vogel. Besonders für ältere, kahle oder kranke Vögel. Achten Sie auch immer auf das Verhalten eines Vogels. Wenn Sie gebückt sitzen, zittern oder mehr essen, kann das ein Hinweis darauf sein, dass Ihnen kalt ist.
Terrarium und Aquarium
Wenn Sie ein Aquarium oder Terrarium besitzen, ist es wichtig, dass Sie auch nachts Temperaturen einhalten, die dem Lebensraum der Tierart entsprechen. Wenn Sie beispielsweise ein Aquarium haben, in dem tagsüber 24 Grad herrschen sollen, die Wohnraumtemperatur nachts aber sinkt, muss die Heizung im Aquarium mehr leisten und verbraucht dadurch mehr Energie. Stellen Sie daher auch sicher, dass die aktuelle Heizung stark genug ist, um dies zu erreichen.
Hund oder Katze
Glücklicherweise können sich Hund und Katze gut bewegen und selbst entscheiden, wo sie sich im Haus wohlfühlen. Nur bei bestimmten Rassen oder älteren Hunden und Katzen kann die Temperatur eine Rolle spielen. Bedenken Sie auch, dass Kätzchen und Welpen höhere Temperaturen benötigen. Eine gute Richtlinie für ein gesundes Tier ist, dass es nachts nie kälter als 5 Grad ist als tagsüber. Wenn Sie nicht sicher sind, wie das für Ihr Tier ist, wenden Sie sich bitte an Kontakt mit dem Hundewelt of Katzenwelt für eine entsprechende Beratung.
Fazit
Behalten Sie Ihr Haustier jederzeit im Auge. Sollte er/sie ein anderes Verhalten zeigen, reagieren Sie bitte entsprechend. Im Zweifelsfall können Sie sich auch gerne an unsere Kollegen aus der jeweiligen Fachabteilung wenden.