Pythons
Pythons
Pythons sind Würgeschlangen und daher nicht mit giftigen Giftzähnen ausgestattet. Sie ernähren sich hauptsächlich von Nagetieren, anderen Säugetieren, aber auch von Vögeln und Reptilien (Eidechsen). Die meisten Pythonarten verfügen an der Vorderseite ihres Kopfes über wärmeempfindliche Sinnesorgane, die es ihnen ermöglichen, warmblütige Beutetiere aufzuspüren. Diese Sinne sind sehr empfindlich und können Temperaturunterschiede von bis zu dreißig Grad Celsius wahrnehmen.
Die Nahrung der Python besteht hauptsächlich aus Nagetieren und anderen Säugetieren, sie fressen jedoch auch Vögel und Reptilien wie Eidechsen. Dieses Beutetier wird dann erwürgt, sodass die Blutzirkulation stoppt und das Beutetier an Herzproblemen stirbt. Pythons sind überwiegend nachtaktiv und ruhen tagsüber, vorzugsweise in der Sonne.
Die meisten Pythonarten sind Baumbewohner, die viel klettern. Einige Arten sind jedoch häufiger am Boden zu finden und klettern fast nie. Pythons ähneln Boas in vielerlei Hinsicht, es gibt jedoch durchaus Unterschiede. Pythons beispielsweise produzieren Eier, während alle Boas ovovivipar sind.
Pythons betreiben Brutpflege: Das Weibchen legt seine Eier auf einen Haufen und wickelt sich dann darum. Das Weibchen ist in dieser Zeit sehr aggressiv und brütet die Eier auf diese Weise buchstäblich aus. Da Schlangen kaltblütig sind, können sie dies nicht mithilfe ihrer Körperwärme tun, sondern indem sie ihren Körper durch Muskelkontraktionen zittern lassen. Dadurch steigt ihre Körpertemperatur und sie kann die Eier erwärmen.
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